Der Bahn fehlen die Worte

… und damit meine ich nicht die Pressenmeldungen oder Stellungnahmen von gewissen hohen Herrschaften. Vielmehr ist mir in letzter Zeit aufgefallen, das an Bahnhöfen, an denen keine automatischen Ansagen abgespielt werden, Verben gestrichen worden sind. Vor nicht allzu langer Zeit wurden in Dortmund Hauptbahnhof die Reisenden noch mit einem „Herzlichen Willkommen in Dortmund Hauptbahnhof. Ihre nächsten Anschlussmöglichkeiten sind: …“ begrüßt. Jetzt heißt es kurz und knapp „Ihre Anschlüsse: …“ . Auch ist es den Zügen nicht mehr erlaubt Einfahrt zu erhalten. „Gleis … Einfahrt: RE3 zur Weiterfahrt nach … Vorsicht bei Einfahrt“. Mir persönlich fehlt nur noch ein „Achtung! Achtung!“ zu Beginn. So stelle ich mir jedenfalls die Ansagen zu Kaisers Zeiten vor. Ich kann verstehen, wenn das Dienstleistungsunternehmen Deutsche Bahn sparen muss. Aber die 4 Cent, die eine ausführliche Ansage mit ganzen Sätzen mehr an Strom kostet, darf man ruhig von 1,7 Milliarden Euro EBIT (bereinigt) (Werte von 2009 aktuellere Zahlen habe ich nicht gefunden) abziehen. Schließlich nimmt der Dortmunder Bahnhof mit jedem einfahrenden Zug Geld ein.

2 Kommentare zu „Der Bahn fehlen die Worte

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