GTD Aufgabenorganisation

Weil mich die PM Toolsammlungen der Aktiven auf OpenPM, die ich dort leider nicht mehr finde, doch nachdenklich gemacht haben, lese ich gerade Getting Things Done von David Allen. (In diesen verschiedenen Toolsets wurde unter anderem auf GTD hingewiesen.) Als ich seinerzeit die Toolsets durchgelesen habe, dachte ich dass diese Methoden überdimensioniert sind. Bisher empfand ich meine Methode zur Aufgabenverwaltung völlig ausreichend. Mein bisherigen Methoden zur Selbstorganisation beschränkten sich auf ein

Papiernotizbuch für Aufgaben, eines für Notizen der fachlichen Themen, mein Outlook, bestehend aus Kalender und Email. Da es in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, demnächst im neuen Gebäude für mich keinen festen Arbeitsplatz geben wird, möchte ich die Dinge, die ich von Meeting zu Meeting mit mir rumschleppe, weitestgehend reduzieren. Da ich wegen der verschiedenen Projekte, in denen ich Arbeite, gerne überall auf die entprechenden fachlichen Unterlagen und Notizen zurückgreifen möchte, trage ich auch jetzt schon immer meinen Laptop immer umher.
Die beiden Notizbücher möchte ich mir also jetzt schon einsparen.
Daher habe ich zunächst angefangen, meine fachlichen Notizen in Evernote zu dokumentieren. Meine Wahl fiel auf Evernote, weil ich hier auch Notizen von anderen Geräten aufnehmen kann und diese automatisch synchronisiert werden. Zur Not kann ich auch von meinen privaten Geräten dienstliche Notizen aufnehmen.
Eigentlich würde ich lieber alles in einem Wiki aufnehmen, aber dies wäre nur online verfügbar. Man soll es kaum meinen, aber ich bin trotz meiner Neigung zu always online hin und wieder nicht online.
Der Umgang mit den fachlichen Notizen wäre also geklärt. Wie aber ging ich bisher mit Aufgaben um? Nun, ähnlich wie bei GTD galt bei mir die Regel, alles was innerhalb von zwei Minuten zu erledigen ist, mache ich sofort. Alles andere kommt in das Aufgabennotizbuch und wird intuitiv priorisiert und möglichst nach FIFO Prinzip erledigt. Wenn aber eine Abhängigkeit der Aufgaben untereinader bestand, dann reichte diese Aufgabennotizbuch nicht mehr aus. Auch wenn Aufgaben in Teilaufgaben nach dem Notieren zu zerlegen waren, konnte ich dies mit meiner Methode nicht einfach dokumentieren. Die Übersichtlichkeit ging in solchen Fällen schnell verloren.
Nun da ich in meinem Urlaub Zeit habe darüber nachzudenken, gefällt mir die GTD Methode immer mehr. Ich habe meine Aufgaben, Projekte und Gedanken in Wunderlist übertragen und entsprechende Listen dort eingerichtet. Für meine zusätzlichen Notizen nutze ich weiterhin Evernote.
Da ich bisher auch täglich über die nächsten Aufgaben nachgedacht habe, hoffe ich, dass bei mir die Implementierung von GTD schnell und einfach gelingt. Ich fange jedenfalls schon jetzt in meinem Urlaub den positiven Effekt des „Aufgeräumtseins“ zu spüren.

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