Breitband in Olfen

Am 24. November nahm ich an der offenen Fraktionssitzung der CDU Olfen teil. Warum? Ich hatte zum Zeitpunkt der Kommunalwahlen NRW 2015 Werbung von der CDU in meinem Briefkasten. Ich lese in letzter Zeit in den Medien über Breitbandausbau in Deutschland und wie schlecht wir hier innerhalb Europas dastehen. Häufig wird in Blogs zu bestimmten Themen und Terminen dazu aufgerufen, seine.n Abgeordnete.n direkt telefonisch oder schriftlich zu kontaktieren, um über das jeweilige Thema zu sprechen. Die Abgeordneten oder Kandidaten sollen so für das jeweilige Thema sensibilisiert werden. Das Thema immer aktuell halten und direkte Rückmeldung geben.

Ich habe also die eigentlich nicht gewünschte Werbung zum Anlass genommen, mit den lokalen Politikern in Kontakt zu treten. Da in unserem Ort die CDU stärkste Kraft ist, erhoffe ich mir hier die beste Wirkung. Ich schrieb also eine ausführliche Email an den Kandidaten aus meinem Briefkasten. Meine Email wurde auch relativ zügig beantwortet. Ich wurde an den Vorsitzenden der CDU Olfen weitergeleitet. Meine Anmerkungen und Fragen wurden ausführlich beantwortet. Da sich meine Email wesentlich auf das Thema Breitband bezog, wurde ich zu einer offenen Fraktionssitzung zu genau diesem Thema eingeladen.

In dieser Sitzung wurde vom neu gewählten Bürgermeister die Situation in Olfen erläutert. Olfen geht hier „mal wieder“ – und das meine ich durchaus sehr positiv- einen eigenen Weg. Gemeinsam mit einem lokalen Unternehmer wurden 2014 zwei Firmen gegründet, die den Glasfasernetzausbau (GFN GmbH) bzw. den darüber möglichen Telefon- und Internetanschluss (OLFENKOM GmbH) in Olfen ermöglichen. Ein Blick in die registrierten Telekommunikationsunternehmen bei der BundesNetzAgentur zeigt, dass Olfen nicht alleine die Idee hatte den Ausbau selbst in die Hand zu nehmen.

Das Ziel Olfen mit modernen Glasfaseranschlüssen zu versorgen, wird schrittweise weiter ausgebaut. Zunächst bleiben Neubau- oder stark unterversorgte Gebiete im Fokus des Netzausbaus. Eine Ausdehnung auf bereits (noch) gut versorgte Gebiete ist nicht ausgeschlossen, aber aufgrund der notwendigen Wirtschaftlichkeit zunächst nicht geplant.

Mein Fazit dieser Fraktionssitzung: Die Stadt Olfen versucht den neuen Anforderungen an moderne Kommunikation gerecht zu werden und Olfen weiterhin als attraktiven Wohnort zu erhalten.

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Internet in Olfen Rönhagen

Bei meinen Eltern, die in Olfen – Rönhagen wohnen, gibt es Internet über DSL. Mögliche Verträge sind 6.000er DSL, wobei hier je nach Tages/Nachtzeit maximal bis zu 3.000 kbit/s messbar sind. Eine Messung der Leitung mit einer Fritzbox ergibt tatsächlich eine solche maximale Übertragungsrate. Die Vermittlungsstelle liegt tatsächlich am anderen Ende von Olfen. Somit wird keine auf absehbare Zeit hier keine Verbesserung eintreten. Vodafone bietet laut Versorgungskarte outdoor LTE Versorgung an, was bei hauptsächlicher Nutzung innerhalb der vier Wände auch keine Verbesserung darstellt. Wie ich in einem anderen Artikel bereits geschrieben habe, kommt bei LTE noch die Bandbreitenbegrenzung ab 5, 10, 15 oder 30GB, die ich aufgrund der Dauer der Existenz von mobilem Internet mit der Einführung von UMTS im Jahre 2002, nicht mehr nachvollziehen kann.

Vielleicht macht es Sinn, ein eigenes Olfener (Rönhagener)  Netzwerk zu erstellen.  Das wäre nicht das erste Mal das „Kunden“ sich so selbst helfen.
Unter Freifunk gibt es Informationen, wie man ein solches Netzwerk erstellen kann. Dabei frage ich mich, ob es wohl in Olfen Interesse an einem reinen Bürger Netzwerk gibt, das nicht notwendigerweise mit dem Internet verbunden ist.

Dienste wie IRChat, Telefonie (VoIP), oder direkter Mailverkehr (Peer-toPeer) könnte ich mir in einem solchen Netzwerk vorstellen. Man könnte z.B. die Internetseiten der Vereine und der Stadt in dieses Netzwerk spiegeln, um so einen Mehrwert für dieses Stadtweite Intranet zu haben. Olfener Firmen könnten Kalender zwecks Terminvereinbarungen Kalender für Ihre Kunden bereitstellen. Da gibt es sicher noch weitere Ideen, die man in einem solchen stadtweiten lokalen Netzwerk verwirklichen könnte.

Eventuell ist eine Anbindung an die geplanten „Gemeinsamen Stadtwerke Münsterland“ (GSM) als Telekommunikationsanbieter denkbar.

Bild „Zeitung“ im Briefkasten

Heute habe ich, wie Millionen andere Haushalte auch, eine Bildzeitung im Briefkasten vorgefunden. An meinem Briefkasten ist ein Aufkleber angebracht, der aussagt, das ich weder Werbung noch kostenlose Zeitungen erhalten möchte.
Ich hatte im Vorfeld von dieser Aktion „BILD für Alle“ erfahren und mich schon damals gefragt, ob das überhaupt rechtens ist. Da ich mich mit wichtigeren Dingen als mit der BILD beschäftige, habe ich dem Thema keine weitere Beachtung geschenkt.
Nach Erhalt der „Papiersammlung“ haben ich per Email Kontakt mit Bild aufgenommen. Rund eine Stunde nach Versenden

„Bild „Zeitung“ im Briefkasten“ weiterlesen

Streik bei Rheinbahn

Morgen wird bei der Rheinbahn für 24 Stunden gestreikt. Vor zwei Jahren war ich noch wegen solcher Nachrichten gestresst. Jetzt, da ich Home Office machen darf, bin ich sehr entspannt. Besprechungen werden kurzerhand als Web-Konferenz umgeplant.
Wenn ich jetzt zu Hause DSL hätte, wäre ich noch entspannter.

#OpBlitzkrieg Veröffentlichung von „Hack-Ergebnissen“

“Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.” sagt die Hacker-Ethik. Damit hat es Anonymous im Bezug auf Nazi-Seiten nicht so. Auch wenn ich die Situation in gewissem Masse sympathisch finde, so halte ich die Veröffentlichung der personenbezogen Daten auf Nazi-leaks.net für äußerst fragwürdig. Viel besser wäre eine Psyeudonymisierung der Rohdaten vor Veröffentlichung gewesen.
Möge der Shitstorm beginnen 🙂

Atomausstieg & regenerative Energien

Vielleicht müssen wir einfach unsere lokale Stromversorgung ändern. Bisher haben Atomkraftwerke die Leistungsschwankungen im Netz „geschluckt“. Die herkömmlichen Kraftwerke sind scheinbar nicht in der Lage die Schwankungen im Stromnetz ausreichend aufzufangen. Die Erzeugung von Strom durch regenerative Energien ist naturgemäß größeren Schwankungen ausgeliefert. Die Sonne scheint zwar 24 Stunden am Tag, aber eben nicht überall. Der Wind weht nicht und überall in gleicher Stärke. „Atomausstieg & regenerative Energien“ weiterlesen

Biosprit Angebot und Nachfrage

Gerade lese ich den Artikel „Brüderle beruft Benzingipfel ein“ auf SPON. Demnach wird der neue Biosprit E10 nicht vom Verbraucher angenommen. Ja liebe Politiker, so funktioniert das mit dem Markt. Wenn niemand ein Produkt kauft, dann verschwindet es vom Markt. Von oben verordneter Biosprit stösst beim deutschen Autofahrer wohl nicht auf besonders viel Zuneigung. Hoffentlich halten die Verbraucher durch und bleiben bei der Abwahl. Nicht nur beim Biosprit, vielleicht auch bei anstehenden Stimmabgaben.